Kreativer Adventskalender 2019 – Challenge Auswertung: 24+ Bilder

Dez 26, 2019Artist Skills, Challenge, eigene Artworks

So schnell, wie der Dezember angefangen hat, ist er auch schon fast wieder vorbei.

 

Zum Abschluss des Jahres gibt es daher noch eine besondere Zusammenfassung: Mein kreativer Adventskalender – eine 24-Tage-Zeichen-Challenge, die ich über meine Instagram Stories geteilt habe.

 

Dieser Beitrag beinhaltet unbezahlte Werbung.

1. Challenge Überblick: Kreativer Adventskalender

Nach den realistischen 1000 Character Portraits und den Gratitober Porträts wollte ich neben meiner Arbeit wieder etwas mehr experimentieren.


Deshalb habe ich dem Monat Dezember eine ganz besondere Challenge gewidmet: wie ich es bereits auf meinem ersten Blog mehrmals getan hatte, wollte ich einen kreativen Adventskalender erstellen – jeden Tag ein neues Kunstwerk, aber dieses Mal abstrakt.


Meine Challenge-Ziele

Wie du bereits gelernt hast, sollten deine Zeichen-Challenges immer klar definierte Ziele und Deadlines besitzen, bevor du sie startest. So bist du maximal effektiv und kannst dich in der Challenge-Zeit voll und ganz auf das kreative Schaffen konzentrieren.

 

In meinem Fall wollte ich neben den schönen Bildern als Adventsgeschenk für meine Instagram Follower noch Folgendes erreichen:

 

  • Technik: Ich habe mir Ende November mein erstes iPad Pro gekauft und wollte mich mit der Challenge damit sowie mit der Zeichen-Software „Procreate“ mindestens in den Basics vertraut machen.
  • Brushes: Speziell die Pinsel-Einstellungen wollte ich ausgiebig im Vergleich mit Photoshop testen.
  • Produkte: Meistens versuche ich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. In diesem Fall wollte ich zusätzlich ein lang gehegtes Traumprojekt von mir umsetzen: Mehrere Muster / abstrakte Gemälde als Aufdruck-Vorlagen für eigene Deko-Produkte erstellen (zum Verkauf und für meine eigene Wohnung).
  • Entspannung: Schließlich brauchte ich auch einfach etwas Kunsttherapie neben dem stressigen Alltag. Da ich beruflich viel realistisch zeichne, habe ich mich bewusst für ein abstraktes Thema entschieden. Täglicher Zeitdruck und eine neue Software & Hardware lernen war mir dieses Mal als Challenge ausreichend.
Anschließend zeige ich dir nun, was ich erreicht habe und gebe dir einige Learnings und Tipps mit auf deinen Weg:

2. Resultate & Learnings

Zusammengefasst: Die Challenge war erfolgreich. Konkret heißt das Folgendes…

Bilderanzahl: 94 Gemälde

Ich habe in den 24 Tagen circa 30 individuelle Bilder gezeichnet und von diesen dann noch jeweils mehrere Varianten erstellt (andere Farbigkeit, Metallic-Elemente, etc.), sodass ich insgesamt auf 94 Bilder gekommen bin.

 

Es war definitiv die richtige Entscheidung, das abstrakte Thema zu wählen. Denn so hat es einfach unheimlich viel Spaß gemacht, ich konnte entspannt und ohne Zeitdruck frei experimentieren – einfach Kunsttherapie pur. Mit realistischen Zeichnungen hätte ich diesen Monat definitiv zu viel Stress gehabt.

 

Tipp für dich: Manchmal kann eine Challenge auch einfach nur Experimentieren bedeuten. Du musst dir nicht immer gleich den Mount Everest an Arbeit vornehmen. Meistens sind es sogar gerade die entspannteren Projekte, die deine Kreativität fördern oder neu entfachen. Erlaube es dir ab und an auch einfach Dinge zu tun, auf die du Lust hast, ohne dass sie dich 100% zeichnerisch oder beruflich weiterbringen. Denn indirekt werden sie das so oder so tun, eben weil du den Kopf frei und wieder neue Inspiration bekommst. Mein kreativer Adventskalender hat mich mehr als inspiriert, meine Komfortzone zu verlassen und wieder zeichnerisch aktiver zu werden.

 

Procreate & Zeichentechniken

Da ich in meinem Blog bereits sowohl über das iPad als auch über Procreate als Zeichensoftware meine Empfehlungen geschrieben habe, musste ich mir beides nun Ende November auch selbst zulegen und lernen.

 

Tipp für dich: Ich bin immer ein großer Fan von beschleunigtem Lernen. Soll heißen: Nutze das Wissen, was bereits existiert und starte nicht immer bei Null. Meistens ist das nämlich verschwendete Zeit.
 
Suche dir für das beschleunigte Lernen einen Mentor, der bereits das kann, was du lernen willst oder suche dir, was günstiger ist, ein Buch oder einen Online-Kurs, in welchem das Wissen bereits gut strukturiert zum Selbstlernen aufbereitet ist.
So habe ich mir auf Skillshare Premium* mehrere Kurse zum Thema Procreate und zu abstrakten Zeichentechniken angeschaut. Besonders ein Kurs über Marble Art hat mich zu diesen abstrakten Gemälden inspiriert. Allerdings bin ich nicht nur bei der gezeigten Zeichentechnik geblieben, sondern habe darauf aufgebaut und die Techniken weiterentwickelt und zum Beispiel eigene Metallic Techniken hinzugefügt.
 
Zugegeben, Procreate ist im Vergleich zu Photoshop ein wesentlich einfacher zu lernendes Programm, aber auf manche Kniffe kommt man ohne Hilfe sicherlich nicht so schnell (wie zum Beispiel das Sondermenü zum Kopieren mit dem Drei-Finger-Klick). Also spring über deinen Schatten – Investitionen in Wissen zahlen sich wirklich immer aus – und denke nie, dass du bereits alles weißt.

Andere Zeichnungen

Neben dem Hauptthema der abstrakten Gemälde habe ich auch andere Dinge ausprobiert. Ich habe viel mit den Pinseleinstellungen in Procreate experimentiert, realistischere Skizzen erstellt und mich auch an Handlettering für Habit-Tracker-Vorlagen gewagt.

 

Tipp: In Procreate 5 lassen sich jetzt auch deine Pinsel aus Photoshop importieren!
Mein Fazit so weit: Mein kreativer Adventskalender war eine sehr gute Idee und mit der neuen Technik ließ es sich schnell einarbeiten. Das Skizzieren fühlt sich definitiv wesentlich natürlicher auf dem iPad als auf dem Stifttablett an. Was mir derzeit noch fehlt, ist entweder das Gewöhnen an die glatte Oberfläche oder eine andere, rauere Klebefolie. Ich habe bereits recherchiert, aber bin bisher noch mit keinen Empfehlungen zufrieden.

 

Schreib mir gern in die Kommentare, wenn du eine Klebefolie als matte Zeichenoberfläche empfehlen kannst – möglichst ohne Abnutzung des Apple Pencils und ohne zu starke Farbtrübung des Displays.

 

Ansonsten bin ich mit dem Zeichengefühl sehr zufrieden.

Print Produkte

Last, but not least habe ich meine Lieblingsmotive in meinen Print on Demand Online-Shop auf Redbubble hochgeladen, um sie, wie geplant, auf reale Produkte zu drucken. Insbesondere die Kissen gefallen mir richtig gut. 

 

Tipp für dich: Ich erwarte mir kein großes Geld von dieser Aktion, sondern werde mir wohl sogar eher nur selbst die Dinge bestellen. Manche Dinge tut man nur aus Leidenschaft und das ist vollkommen ok. Nichts geht über dieses sprudelnde schöne Gefühl, wieder einen kleinen, kreativen Traum erfüllt zu haben.

 

Hier einige Beispiel-Motive und dann war es das auch schon mit meinem kreativen Adventskalender.

Was bleibt…

… ist immer weiter und weiter zu üben, aber vor allem auch einfach einmal Danke zu sagen.


2019 ist vorbei und ich möchte dir, lieber Leser, wirklich von Herzen danken, dass du mich bis hier hin begleitet hast.


Viel ist passiert – Schönes und Schlechtes gleichermaßen. Aber aus allem konnten wir lernen. In meinem Jahresrückblick 2019 findest du noch mehr Bilder und meine ganz persönlichen Erfahrungen.


Aber zurück zu dir. Im Ernst: Ohne dich und die anderen Leser würde es „The Coaching Artist“ nicht geben. Klar, ich schreibe gern und auch gern für mich. Aber die Dinge, die ich hier und auf anderen Plattformen tue, gehen weit über mich selbst hinaus. Ich möchte etwas schaffen, dass die deutschen Kunstuniversitäten in den Schatten stellt und dir am meisten hilft – eine Gemeinschaft aus Kreativen.


Also, wie sieht es aus? Hast du darauf Lust und wirst du auch 2020 hier dabei sein? Ich würde mich freuen.


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Ansonsten wünsche ich dir noch ein paar schöne restliche Dezember-Tage und einen guten Rutsch in das neue Jahr!


Bis bald.
Deine Sandra
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Über die Autorin

Sandra Süsser – The Coaching Artist

Ich schaffe Kunst und helfe gleichzeitig anderen kreativen Menschen, ein ganzheitlich erfolgreiches und glückliches Leben zu führen.

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